Meine Erlebnisse

Schülerpraktikum im Buchhandel: Erfahrungsbericht

Vor ungefähr einem halben Jahr habe ich ein Schülerpraktikum in einer Filiale einer großen Buchhandelskette gemacht. Wie der Arbeitsalltag eines Mitarbeiters ist, was ich als Schülerpraktikant dort machen durfte und was ich daraus mitgenommen habe Erfahrt ihr jetzt 🙂

Hinweis: Alles was folgt beruht auf meinen  persönlichen Eindrücken und Erfahrungen in einer Filiale und trifft in vielen Punkten ganz sicher nicht auf alle Buchhandlungen zu.

Typischer Tag in der Filiale:

An einem typischen Arbeitstag kamen die ersten Mitarbeiterinnen um 8.00 Uhr und kümmerten sich um die neuesten Lieferungen. Kundenbestellung wurden zugeordnet und hinter derBild Praktikum Kasse in ein Regal sortiert. Andere neu angekommenen Bücher wurden geordnet und im Laden in das dazugehörige Regal geräumt. An Tagen, an denen neue Aktionen begannen, wurden auch diese vor Ladeneröffnung vorbereitet. Die Filiale öffnete um 9.30 Uhr. Spätestens jetzt kamen weitere Mitarbeiter hinzu und stellten sich hinter die Kasse oder dem Kunden zur Verfügung. Die Hauptzeiten mit den meisten Kunden waren von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr und dann wieder von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Auch im Laufe des Tages kamen neue Medien an und mussten in die Regale sortiert werden.

Mein typischer Arbeitsalltag und meine Aufgaben

Jeden Morgen bin ich um 9 Uhr gekommen. Der Arbeitstag begann für mich immer im Wareneingang. Dort musste ich die Bestellungen den Kunden zuordnen und dafür mit Zetteln bekleben. War das erledigt habe ich die Bestellungen in das Kundenbestellungsregal hinter der Kasse einsortiert. Bei dem Kassierer musste ich dann das Paginaprotokoll, (also den Zettel, auf dem jedem Kunden seine Bestellnummer zugeordnet wird) abgeben. Danach habe ich die KolBilder2.leginnen nach meinen nächsten Aufgaben gefragt. Die Aufgaben des weiteren Tages sahen immer unterschiedlich aus. Oft bestanden diese darin, etwas umzuräumen. So habe ich zum Beispiel das Spieleregal mithilfe eines Layouts umgeräumt. Dies nahm zwei Tage in Anspruch, doch es hat natürlich nicht immer alles so lange gedauert. Andere Umräumaktionen, wie die des Manga- ,DVD- oder des Natur-Regales haben mich nur ein paar Stunden gekostet. Manchmal wurde mir auch die Aufgabe gegeben, Waren mit einem speziellen Gerät auszupreisen. Andere Aufgaben waren zum Beispiel Remi-Exemplare, also Bücher (oder in meinem Fall auch die alten Weihnachtssachen), die an den Verlag zurückgeschickt werden können, heraussuchen und in eine Kiste zu tun. Manchmal musste ich auch neue Lieferungen auspacken und in die Regale sortieren. Es gab auch mehrere Tage, an denen ich die Filiale verlassen habe, um etwas für den Laden zu kaufen. Um 16 Uhr hatte ich dann schließlich Feierabend. Dazwischen hatte ich eine Stunde Pause, die ich meistens von 13-14 Uhr genommen habe.

Fazit:

Insgesamt war es für mich eine schöne Erfahrung, einmal in den Arbeitsalltag zu schnuppern.

Bei meinen Tätigkeiten hätte ich mir insgesamt mehr Abwechslung und Anspruch gewünscht. Bis auf einige wenige Ausnahmen, hat mich keine Aufgabe wirklich erfüllt. Allerdings bin ich mir sicher, dass man als Mitarbeiter ein viel breiteres Aufgabenfeld hat. Die Aufgaben, die ich bei diesem Beruf am liebsten ausgeführt hätte (wie zum Beispiel Kunden beraten oder zwischendurch mal an der Kasse stehen), durfte ich leider nicht machen, da ich dafür zu jung war.

Ich habe von Anfang an nicht in Erwägung gezogen, dort später zu arbeiten und habe meine Meinung diesbezüglich auch in der Praktikumszeit nicht geändert.

Es war eine nette Abwechslung vom Schulalltag und ich habe auch ein paar wertvolle Erfahrungen gesammelt, doch am Ende habe ich mich gefreut wieder in den normalen Alltag einzusteigen.

 

 

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6 thoughts on “Schülerpraktikum im Buchhandel: Erfahrungsbericht”

  1. Richtig tolle Idee, das Praktikum in einer Buchhandlung zu machen! Hätt ich mir auch überlegen können 😉
    Bei mir sind die übernächste und die Woche darauf meine BOGy Wochen (Berufsorientierung am Gymnasium) und ich geh in die Unfallchirurgie und die Orthopädie in einem Krankenhaus *-*. Mal sehen wie es da so zu geht…
    LG Sireadh

    Gefällt 1 Person

    1. Erstmal, danke für den Kommentar ❤ ! Ich wusste ehrlich gesagt erst überhaupt nicht, wo ich Praktikum machen sollte und da ich oft in Buchläden bin, habe ich einfach einen in der Nähe genommen ;-). Was Beruf und so angeht bin ich echt orientierungslos… :-/ .
      Praktikum im Krankenhaus ist bestimmt richtig cool! Bei mir in der Klasse waren jedenfalls auch manche da und fanden es super 🙂 .
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß 🙂

      Gefällt 1 Person

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