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Warum mein Blog „Library of little Worlds“ heißt… [Gedanken zu meinem Blognamen]

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„Library of little Worlds- Welten zwischen den Worten“. Da steht es- auf meinem Header. So heißt mein Blog.

Und um ehrlich zu sein habe ich mir damals, als ich mir die URL für den Blog aussuchen sollte, keine großen Gedanken darüber gemacht, wie mein Blog heißen soll.
Irgendwie kam mir der Name plötzlich in den Kopf und ich habe ihn einfach unbedacht eingetippt. Ich hätte ja eh nie erwartet, dass ich das mit WordPress und dem einrichten eines Blogs irgendwann so halbwegs auf die Reihe kriegen werde, -nie gedacht, dass unter diesem Titel irgendwann mal meine Beiträge stehen würden.


„Library of little Worlds“. Irgendwie ist es seltsam diese 4 Worte in den Computer zu tippen. Meine Suchleiste hat sich sehr schnell an die URL gewöhnt und ich muss nur noch „lib“ eingeben und auf „enter“ drücken um die Seite zu öffnen.

Aber was bedeutet dieser Blogname? Das ich eine Bibliothek besitze? Das ich gar meinen Blog als eine Bibliothek bezeichnen würde? Nee.. Das ich nicht so mein Stil. Ich bin 16 Jahre alt und besitze folglich weder eine Bibliothek noch habe ich genug Bücher um einen Raum mit genug Büchern auszustatten, als das er biliothekswürdig wäre.
Und mein Blog ist keine Bibliothek. Aber das sollte allen klar sein.

Dennoch habe ich meinem Bücherregal (aber auch euren Bücherregalen) das Synonym „Bibliothek“ verpasst, als ich den Blogtitel ausgesucht habe. Schlicht aus dem Grund das sich  „Bookshelf of little Worlds“ in meinen Ohren nicht sooo klangvoll anhört. Oder wie seht ihr das?

Mit kleinen Welten meine ich übrigens: Jedes Buch in eurem Regal, ist eine kleine Welt. Egal wie gut oder schlecht es ist. Zwischen den Buchdeckeln eines Buches ist so viel mehr als nur bedrucktes Papier und ein Haufen Wörter.
Darunter stecken kleine Welten, die darauf warten entdeckt zu werden. Von dir.


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Der Untertitel „Welten zwischen den Worten“, den ich mir seit der Erstellung vielleicht höchstens 10 mal durchgelesen habe und vielleicht 2 mal kapiert habe, ist übrigens auch kein Ergebnis schlafloser Nächte gewesen. Auch dieser Einfall kam wie aus dem Nichts… Ich meine, wenn ich doch wenigstens ein bisschen mehr darüber nachgedacht hätte über das alles.

Ich habe bei „Welten zwischen den Worten“ überhaupt nicht an das allgemein bekannte Leerzeichen gedacht, das sich ja bekanntlich zwischen zwei Worten befindet und ich wollte auch ganz bestimmt nicht eine Assoziation zwischen einem Leerzeichen und der Welt aufbauen. Ich wollte niemals meine Weltansicht zur Schau stellen, dass die Welt genauso leer ist wie ein Leerzeichen und ich wollte vor allem keine Gesellschaftskritik ausüben indem ich mich mit diesem Untertitel über die Leere im Inneren eines Menschen beklage, der in einer Gesellschaft wie dieser lebt, die so leer an Hoffnung und Gefühlen und Empathie ist, dass sie denkt, dass unsere Welt leerzeilenlos sei.

Vielleicht habe ich ja unterbewusst das Gegenteil zu vermitteln versucht: Dass es in unserer Welt keine Leerzeichen gibt, sondern nur Worte und das dazwischen, das so viel aussagt, als wären es eigenständige Welten. Das die Welt voller Möglichkeiten ist.

Aber wahrscheinlich war meine Absicht einfach den Menschen zu vermitteln, zwischen den Zeilen zu lesen. Das sie, wenn sie ein Buch aufschlagen nicht nur Wort neben Wort neben Wort sehen, sondern die Bedeutung hinter den Buchstaben.

Leider hat nicht jedes Buch das Potenzial zwischen den Zeilen gelesen zu werden.
Habe ich geglaubt.
Aber das Stimmt nicht.
Denn hinter jedem Buch, egal wie wenig Freude ich beim Lesen hatte, steckt eine Geschichte. Die Geschichte eines Menschen, der eine Geschichte erzählen wollte und scheiterte. Vielleicht war er noch nicht soweit. Vielleicht muss er noch ein paar Jahre seine Wortbotenausbildung oder sein Buchstaben-Weltenumbruchstudium fortführen, bis er endlich soweit ist.

Also ganz vielleicht, habe ich mit diesem Untertitel unterschwellig alle Autoren geehrt, die je mehr als ein Wort auf ein Blatt Papier geschrieben haben. Denn dazwischen steckt so viel mehr. Ganze Welten. Auch wenn es nur die ist, die der Autor in seinem Kopf mit sich herumträgt.

Um es also zusammenzufassen: Ich habe mir weder große Gedanken über meinen Blogtitel, noch über seinen Untertitel gemacht. Aber wenn man sich ein paar Gedanken macht, dann bekommt das alles vielleicht doch noch eine größere Bedeutung…
Und ich bereue dieses Blognamen nicht. Auch wenn mit diesem Namen niemand auch nur aus Zufall auf meinen Blog trifft, denn wer tippt bitte unbedacht diesen Namen in seine Suchmaschine?

Trotzdem bin ich zufrieden. Mit allem.

Und ihr, wie auch ich – Wir alle. Wir haben ein Bücherregal zu Hause (jedenfalls nehme ich das mal an) und darin stehen viele kleine Welten.

Also los, kleiner Astronaut, flieg los und entdecke neue kleine Welten für uns.

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28 thoughts on “Warum mein Blog „Library of little Worlds“ heißt… [Gedanken zu meinem Blognamen]”

  1. Ich hatte vor ein paar Wochen eine kostenlose Website bei WordPress angelegt
    … Diese ist inzwischen wieder gelöscht, da ich mich mit dem Namen nicht identifizieren konnte. (Keine Sorge es war eh noch kein Beitrag auf der Seite der verloren hätte gehen können😅). Ich habe viel gesucht, gerade weil viele passende Begriffe rund ums Buch ja schon von diversen anderen Seiten belegt sind… Der Name „Archiv der Fantasie“ war auf einmal da und hat nun nicht einmal direkt etwas mit Büchern oder dem Schreiben zu tun. Zu diesem Thema habe ich, ähnlich wie du, auch einen Beitrag geschrieben. Es war mir einfach wichtig, die Idee dahinter aufzuzeigen und andere vor falschen Interpretationen zu bewahren 🙈

    Liebe Grüsse

    Laura

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  2. du bist 16 ❓ ❓ ❓ um himmels willen 16 ❓ ❓ ❓

    hättest du das nicht mal sagen können … wenn ich IDIOT hier so anzüglich rumtexte ???

    also … in dem fall MUSS ich mich wirklich in aller form entschuldigen … denn auch wenn ich SPASS gemacht habe … hätte ich mir diese SPÄSSE nie erlaubt … wenn ich auch nur geahnt hätte … wie jung du bist …

    keine ahnung warum … aber ich hielt dich für eine Studentin kurz vor´m abschluss ihres studiums … ehrlich gesagt … habe ich dich sogar für eine … etwas „reifere“ Studentin gehalten.

    meine älteste Tochter ist gerade mal ein jahr jünger als du … und du kannst dir vorstellen … wie ich über kerle denke … die sich jungen damen in diesem alter gegenüber … nicht zu benehmen wissen …

    also verzeih mir bitte … jede unpassende äußerung …

    selbstverständlich kommt derartiges nie wieder vor …

    so geschämt habe ich mich wahrscheinlich noch nie in meinem leben … 😳

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      1. auch diese reaktion beweist deine reife … und ich bin sehr froh … dass du mir nichts übel nimmst …

        mein VORSCHLAG: … wir bleiben einfach freunde … bis du volljährig bist … also laut ausweis erwachsen … und brennen dann durch … 😉

        bis dahin … habe ich dann auch noch etwas zeit … zu REIFEN … 😳

        und bitte … bleib auch du … wie du bist …

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        1. Warum sollte ich es dir übel nehmen? Wenn dann hätte ich doch von Anfang an was gesagt😉😂!
          Guter Plan!! Ich zähl die Tage bis dahin *sehnsüchtig in die Ferne blick* …
          und ich BIN reif, okaaaay?!😪
          😂 Noch einen schönen Tag mit deinen weiteren Mäträssen du Kavalier (der Beweis: Ich kann Wörter für Erwachsene benutzen😂😂😂)

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          1. süße … ich wäre der letzte … der dir deine REIFE absprechen wollte …

            du bist zweifellos sehr erwachsen … und überhaupt … mit 16 könnten wir an einigen orten sogar schon heiraten …

            will sagen …

            eigentlich steht unserer innigen LIEBE ja gar nichts im weg …

            sofern du ebenso hübsch wie intelligent und reif bist 😉

            das mit den anderen Mädels … hört natürlich auf … sobald wir durchbrennen … und du dich öffentlich zu mir altem sack bekennst …

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          2. Danke, SPAM Ordner, dass du diesen tollen Kommentar verschluckt hat. Props an dich, du kleiner Wicht! 😦

            Ja, wo könnten wir heiraten? Nur so aus Interesse *hust* …

            Momentchen, bevor du hier Ansprüche stellst, muss ich erstmal mehr über dich wissen. Ich weiß über dich nur, dass du gerne 3 Punkte benutzt. Auch wenn das schon auf eine gute Partie hindeutet, muss man noch dazu sagen 😉 !
            Und wenn du Kinder hast, bist du bist nicht verheiratet XD ?
            Oh, und wenn ich grad einen Wunden Punkt getroffen habe, tut mir leid und fühl dich umarmt!

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          3. (m)einen Ring trage ich zwar seit einem jahr nicht mehr … aber verheiratet bin ich tatsächlich …

            natürlich nicht FANATISCH … aber das nützt uns weder in Schottland noch an einigen anderen was … wo du ansonsten mit 16 problemlos heiraten könntest …

            da du und ich aber wissen … dass wahre LIEBE keinen trauschein braucht …

            folgen wir doch einfach den 3 punkten …

            die lassen der phantasie freien lauf … und führen dich so … genau dahin … wo du willst …

            wenn du mehr bei mir liest … erfährst du auch mehr … da bin ich sehr offen …

            eins musst du mir aber noch erklären … liebe Felia …
            was deutet auf eine gute partie hin … an meinen 3 punkten …?

            du hast mir zwar nix getan … aber die UMARMUNG nehm ich trotzdem …

            Gefällt 1 Person

          4. Erstmal: Wenn ich jeden Fehler in meinen Antworten korrigieren würde… Wo kämen wir denn dann hin xD… Schreibst du auf dem Handy?
            Und die 3 Punkte zeigen eine gute Partie, weil sie zeigen dass du nicht dieser 08/15 Typ bist, der nur einen langweiligen Punkt hinter sein Geschreibsel klatscht. Das wirkt außerdem sehr poetisch…
            Aber ernsthaft: Warum machst du das eigentlich`?

            Gefällt 1 Person

          5. tatsächlich sollen meine 3 punkte … dem leser die möglichkeit lassen … seine eigenen gedanken zu meinem geschreibsl zu ergänzen …

            eine geschichte sollte immer erst enden … wenn ALLE damit zufrieden sind …

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      1. Hey,
        puh, da musste ich jetzt eine ganze Weile darüber nachdenken und ich hab bestimmt noch ein paar vergessen, aber zu meinen absoluten Lieblingswörtern & -begriffen gehören auf jeden Fall: Traumtänzer, Büchermensch, Weltenbau, Sternenstaub und bizarr. Und „Pile of awaiting adventures“ – einfach, weil das so viel positiver als SuB klingt 😉

        Alles Liebe,
        Maike

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